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Reiseregionen in Brasilien

Lencois Maranhenses Nationalpark: Lagoa Bonita

Brasilien ist ein riesiges Land. Für den besseren Überblick teilt man es am einfachsten in fünf große Regionen ein. Jede Region hat ihr eigenes Klima und ihren eigenen Reiseschwerpunkt. Manche brasilianischen Regionen haben nicht zwingend touristische Reiseziele. Welche Reisemöglichkeiten in welcher geografischen Richtung Brasiliens liegen und welche Rundreisen sich daraus ergeben, welche landschaftlichen Besonderheit es wo gibt, erfahren Sie hier!

Karte mit Regionen Brasiliens
NordenNordostenMittlerer WestenSüdostenSüden
Brasiliens Norden wird größtenteils vom Amazonastiefland dominiert. Viele spektakuläre Flüsse und eine tropische Regenwaldlandschaft sorgen hier für ein weltweit einzigartiges Klima mit exotischen Tieren und vielfältigen Urlaub-auf und am-Wasser-Möglichkeiten. Außerdem liegt hier das Bergland von Guyana sowie das Tafelberggebiet Roraima-Tepui ganz im Norden im Dreiländereck zwischen Venezuela, Brasilien und Guyana.
Der Nordosten ist Brasiliens Haupt-Strandregion. Der Küstenstreifen besteht aus vielen Buchten, Inseln, Dünen, Lagunen und Riffen und ab circa 60 km im Hinterland beginnt das Plateau der Agreste mit Erhebungen über 700 m, steil abfallenden Hängen, steinigen Böden und spärlicher Vegetation. Weiter westlich beginnt die Halbwüstenzone des Sertão mit der gespenstisch dreinschauenden Caatinga, dem weißen Wald.
Im mittleren Westen Brasiliens liegen die wellenförmigen Hochplateaus mit ihren artenreichen Tiefebenen. Die Hochebene von Mato Grosso trennt das Amazonastiefland vom Pantanal, das für seine Tierexpeditionen und Jaguar-Safaris bekannt ist. Besonders schön ist auch das Savannengebiet Cerrado mit seinen Laubwäldern und roten Plateaufelsen.
Das wirtschaftliche Herz Brasiliens liegt ohne Zweifel im Südosten des Landes. Im pulsierenden Dreieck liegen die Millionenmetropolen Belo Horiozonte, São Paulo und Rio de Janeiro. Hier gibt es die höchste Einwohnerdichte, die meisten Universitäten und die beste Infrastruktur, aber auch viele schöne Traumstrände und (Halb-)Inseln.
Im Süden Brasileins trifft eine imposante Artenvielfalt auf einen hohen Lebensstandard, gemäßigtes Klima und die meisten europäischen Einwandererfamilien. Im Grenzgebiet zum mittleren Westen liegen die vielbesuchten Iguacu-Wasserfälle an der Grenze zu Argentinien und Paraguay. Im sonst recht touristisch unerschlossenen Hochplateau des Südens am Rio Grande do Sul leben traditionell die Gauchos, Nachkommen von iberischen Einwanderern und Indigenas, die in den Pampas Viehzucht betreiben.

Brasiliens Reiseregionen im Detail

Brasiliens Mittlerer Westen

Tierbeobachtung per Boot im Südpantanal

Typisch für Brasiliens Mittleren Westen sind die wellenförmigen Hochplateaus und artenreichen Tiefebenen. Die Hochebene von Mato Grosso ist zugleich Wasserscheide zwischen dem Amazonastiefland und dem Becken des Rio Paraná-Paraguay. Das Pantanal, die Araguaia- und die …

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