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Mythos Copacabana

Die schwerste Entscheidung des Tages für einen Carioca: „Soll ich rechts zum Strand oder links zur Arbeit gehen?“ Jene, die nach oben blicken, finden schnell die Antwort. Hoch vom Hügel und dem Corcovado kommt sie, denn im Volksmund heißt es: „Solange Christus seine Arme ausbreitet, braucht man nicht zu arbeiten. Erst wenn er seine Hände faltet, packen wir´s an!“

Es gibt für den Carioca kein Problem, das nicht durch eine Erfrischung im Meer zu lösen wäre. Der Gang zum Strand ist ein Ritual, zu dem viel mehr als nur ein Sonnenbad gehört. Jedes Wochenende, zu jeder Jahreszeit, bei Tag und bei Nacht kommen die Brasilianer an die Strände der Stadt. Der berühmteste Abschnitt ist der halbmondförmige Beach der Copacabana. Schon Barry Manilow („Copacabana“) besang 1978 die endlos weite Küste, deren Beinamen „Princesinha do Mar“ das atemberaubende Antlitz dieses Naturschauspiels widerspiegelt. Die Copacabana ist die touristische Referenz Brasiliens überhaupt und geht links und rechts nahtlos ind die Abschnittevon Lagoa, Ipanema, Botafogo und Leme über.

CopacabanaDirekt an der Grenze zu Ipanema befindet sich der legendäre Strandkiosk Posto 6, der als Treffpunkt der Bevölkerung der Copacabana gilt, die sich dort zu Meinungsaustausch, Karten- und Brettspielen zusammenfindet. Die ambulanten Händler gehören hier ebenso zum Strandbild wie die nur knapp bekleideten Schönheiten in ihren weltbekannten Bikinimoden. Die berühmten Mädchen von Ipanema sind eine ganz besondere Attraktion, der man gern bei einer eisgekühlten Kokosmilch oder Caipirinha hinterherschaut.

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Brasilien

Rio de Janeiro
4 Tage Kulturbaustein ab 490 EUR

  • Zwei Halbtagestouren zu den Highlights
  • Ausblicke von Zuckerhut und Corcovado