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Fernando de Noronha – Trauminsel und Tauchparadies

Fernando de Noronha

Fernando de Noronha

Der Inselkomplex Fernando de Noronha besthet aus 21 Inseln vulkanischen Ursprungs. Für Naturfreunde sind diese Inseln ein absolut lohnendes Reiseziel. Herrliche Strände laden zum unbeschwerten Schnorcheln ein, z. B. an der „Baía dos Porcos“, der „Ponta das Caracas“, der „Baía de Sueste“ und in „Atalaia“, wo bei Ebbe ein riesiger Teich entsteht. Bei sehr klarem Wasser herrschen ideale Bedingungen für Taucher. 230 Fischarten leben versteckt zwischen den Korallenbänken; auch einige harmlose Haiarten sind hier zu Hause. Für die vom Aussterben bedrohte Riesenschildkröten dienen die einsamen Strände als ideale, vor den natürlichen Feinden geschützte Brutstätten.

Noch vor Jahren lebten die hier ansässigen Insulaner fast ausschließlich vom Fischfang und der Landwirtschaft. Heute beschäftigt der Tourismus den Großteil der Bevölkerung. Der Zustrom ist gewaltig, so dass die Inseln fast vor einem ökologischen Kollaps stehen. Um die ökologischen Folgen gering zu halten, hat man 1988 den „Parque Nacional Marinho“ geschaffen. Die Einheimischen nennen ihr Eiland daher auch des Öfteren „Insel der Verbote“.

Die Vorgaben der Umweltschutzbehörde untersagen jede neue Art von Veränderung; der einst so lebenswichtige Fischfang gilt generell als verboten. Derart „beschützt“ wurde Fernando de Noronha keineswegs immer. Nach ihrer Entdeckung diente die Insel lange als Verbannungsort für Strafgefangene. Im Zweiten Weltkrieg war sie Basislager der Alliierten. Die damals geschaffene Landepiste nutzen heutzutage bis zu 420 Touristen täglich; auch dieses Limit wurde staatlich festgelegt.

Um die Insel kennenzulernen, ist es am einfachsten, sich über eine Agentur beraten zu lassen. Denn gerade für Touristen gilt – Unwissenheit schützt vor Strafe nicht. Auch für Urlauber zählen die Auflagen, welche dringend einzuhalten sind. Hat man diese bürokratische Hürde jedoch erst einmal überwunden, wartet auf einen das Paradies.