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Der Mittlere Westen

Mittlerer Westen

Mittlerer Westen

Typisch für den Mittleren Westen sind die hier dominierenden wellenförmigen Hochplateaus und artenreichen Tiefebenen. Die Hochebene von Mato Grosso ist zugleich Wasserscheide zwischen dem Amazonastiefland und dem Becken des Rio Paraná-Paraguay. Das Pantanal, die Araguaia- und die Xingu-Niederung erweisen sich als lohnenswerte Reiseziele für Expeditionen und Tierbeobachtungen. Die Vegetation im gesamten Raum wird vom Savannengebiet Cerrado beherrscht. Auch kann diese Region kein eigenes Küstengebiet vorweisen.

Durch die Bundesstaaten Goiás, Mato Grosso do Sul sowie dem Bundesdistrikt gebildet, hebt sich die zentralwestliche Region mit ihren 1.607.000,5 km² Oberfläche ziemlich von allen anderen Regionen Brasiliens ab. Auch weil mit Brasília eine wohl der beeindruckendsten Städte des 20. Jh., hier angesiedelt ist. Das avantgardistische städtebauliche Konzept Brasílias trug dazu bei, dass die UNESCO die Stadt 1987 mit auf die Welterbeliste setzte. Ansonsten stellt der Mittlere Westen quasi 20% des Nationalterritoriums mit wahrscheinlich geringsten Bevölkerungsdichte des Landes.

Ihr Relief wird durch eine angemessene Skala morphologischer Formen mit der Prägdominanz weiträumiger und geebneter Oberflächen gekennzeichnet, welche sich durch Hochebenen und Tiefländern zusammensetzen. Die hier dominierenden wellenförmigen Hochplateaus haben insgesamt eine geringere Höhe, abgesehen von der bis auf über 1.500 m ansteigenden Hochebene der Chapada dos Veadeiros im Bundesstaat Goiás. Die Hochebene von Mato Grosso ist zugleich Wasserscheide zwischen dem Amazonasbecken und dem Becken des Rio Paraná-Paraguay, die Flüsse der Region führen stets in die eine oder andere Richtung.

Tor zum Pantanal

Unter den am meist besuchtesten Orten heben sich die Pantanalgebiete von Mato Grosso und Bananal, die Hochebenen von Mato Grosso und Goiás sowie das Gebirge von Bodoquena heraus. Zu den ebenfalls bekannten Tiefebenen gehören die Araguaia-Niederung und die Xingu-Niederung. Das Pantanal hat sich jüngst als touristisches Fernziel durchgesetzt. In dieser Urnaturlandschaft glaubt man sich in einer völlig anderen Welt. Das Paradies beherbergt unzählige Arten von Tieren in der Luft, auf dem Land und im Wasser, denen man nur noch hier in freier Wildbahn begegnet. Noch größer wird der Kontrast zwischen Wildnis und Zivilisation besucht man „Nationalpark der Indianer vom Xingú“. Die Vegetation wird von „Campos Cerrados – Savannengebiet“ beherrscht.

Das Klima im Mittleren Westen ist heiß bis feuchtwarm. Es herrschen trockene Winter- bzw. Frühlingsmonate sowie regnerische Wochen im Sommer bis Herbst. Im Norden von Mato Grosso merkt man deutlich die Ausläufer des Amazonasurwaldes. Trotz des kontrastartigen Wetters im zentralen Teil Brasiliens laden neu und weitläufig angelegte Fazendas für als Unterkunftsmöglichkeiten ein. Die ursprünglich zur Rinderzucht oder Landwirtschaft betriebenen Farmen sind heutzutage typische Touristenanlagen, in denn die brasilianische Gastfreundlichkeit wie eh und je gepflegt wird.

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