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„Kleines Europa“ im Süden

Süden

„Kleines Europa“ im Süden

Im Süden trifft eine imposante Artenvielfalt auf einen hohen Lebensstandard, gemäßigtes Klima und die meisten europäischen Einwanderer. Allerdings ist dieser Teil Brasiliens international-touristisch beinah noch völlig unerschlossen. Das abenteuerliche Land der Gaúchos wird überwiegend von einem Hochplateau durchzogen, dessen Panorama sehr dem europäischen Landschaftsbild gleicht. Vielerorts erzählt man sich immer wieder die Geschichten der Helden hoch zu Ross, die einsam durch die unendliche Einöde der Pampa reiten.

Der gesamte Südzipfel Brasiliens stellt die kleinste aller fünf Regionen dar. Die Bundesstaaten Paraná, Santa Catarina und Rio Grande do Sul bilden eine Fläche von 577.214 km², was weniger als 7 % des gesamten Landes entspricht. Trotz der geringen touristischen Aktivitäten, befinden sich vier der acht meistbesuchten Städte Brasiliens in dieser Gegend: Curitiba, die Öko-Hauptstadt; Blumenau, wo das Oktoberfest zu Hause ist; Florianopolis, Strandschönheit der Extraklasse und Porto Alegre, der „fröhliche Hafen“.

Die geologischen Beschaffenheiten weisen  zumeist Hochebenen auf die zur Küste hin in ein welliges Hügelland auslaufen. Die Region wird vom hydrografischen Netz des Rio Paraná gespeist, dessen Wassermassen vor allem vom gigantischen Wasserkraftwerk Itaipu genutzt wird. Unweit dem strittigen Bau der Energieanlage befinden sich der gigantische Foz do Iguaçu, der teils in Brasilien und teils in Argentinien liegt.

Santa Catarina europäisch verwurzelt

Auf den weitläufig fruchtbaren Weiden der Umgebung grast Brasiliens schmackhaftestes Rindfleisch; zudem gedeiht an den sonnigen Berghängen der wohl beste Wein des Landes.  Die auf dem nördlichen Hochplateau stehenden Herden werden vorzugsweise als Milchvieh gehalten, während die Rinder im Süden, auf den großen Estâncias der Campanha-Region, ausschließlich als Schlachtvieh Verwendung finden.

Das Klima im Süden charakterisiert sich im Vergleich zu den restlichen Regionen durch seine Homogenität. Es treten deutlich zwei Jahreszeiten auf: der Winter, welcher sehr kalt werden kann, bis hin zu Schneefällen sowie der Sommer, der als sehr heiß bekannt ist. Ist auch die Außentemperatur spürbar wärmer, lockt das Meer vor allem die wellenbegeisterten Surfer an die Südküste.

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