Jaguar Safaris im Pantanal

Eine besondere Reiseart in Brasilien ist die Jaguar-Safari. Dabei schippern Besucher per Motorboot durch den Amazonas und suchen die größte lateinamerikanische Wildkatze. Alles rund um die besten Orte für das Jaguar-Aufspüren, über den Ablauf, Tierpoulationen, Anreise und beste Reisezeit erfahren Sie hier!

Beste Orte für eine Jaguar-Safari

Wo lebt die brasilianische Großkatze eigentlich? Jaguar-Safaris in Brasilien finden meist im UNESCO-Schwemmlandgebiet Pantanal, an der südlichen Landegrenze zu Bolivien, statt. Dort ist das Vorkommen des Jaguars noch größer als im Amazonasgebiet und die Tierpirsch hat sich als feste Reiseart etabliert.

Hotelaufenthalt am Rio Sao Lourenco
Ins Pantanal zur Jaguar-Safari reist man am besten per Inlandsflug in die Stadt Cuiabá an und fährt dann mit dem Auto zur Stadt Pocone, das Tor zum Pantanal. Weiter gehts auf der Transpantaneira ins 145 km entfernte Porto Jofre in den Parque Estadual Encontro das Aguas (Mato Grosso), wo Safari-Touristen in Hotels übernachten, so etwa im Hotel Porto Jofre Pantanal Norte. Die Jaguar-Safari findet unter anderem entlang der Flüsse Rio Cuiabá und Rio Sao Lourenco statt.

Lodgesafari am Rio Bento Gomes 

Die naturnahe Pousada Piuval mit Pool

Alternativ zum Hotelaufenthalt kann man die Jaguar-Pirsch auch mit einer Lodgesafari kombinieren. Von Cuiaba aus empfehlen wir die Stadt Poconé und von dort aus die 10 km südlich gelegene Pousada Piuval, die sich dem Konzept der Nachhaltigkeit verschrieben hat und damit das empfindliche Ökosystem Pantanal schützen will.

Hier werden neben Wanderungen auch Reitausflüge rund um den Rio Bento Gomes angeboten. Allerdings reist man von der Lodge an der Transpantaneira aus recht lange ins Kerngebiet der Jaguar Safari an.

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Brasilien | Pantanal

Tierbeobachtung im Pantanal
4 Tage Lodgesafari

  • Einmalig vielfältige Tierbeobachtungen
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Ablauf einer Jaguar-Safari

Jaguar-Safaris starten meist recht früh gegen 5 Uhr und werden per Motorboot durchgeführt. In der Regel dauern sie sechs bis acht Stunden und unterwegs sieht man im Pantanal nicht nur die seltene Großkatze, sondern auch viele andere exotische Tiere, die im auf- und abebbenden Schwemmland leben. Dazu gehören Puma und Ozelot sowie ihre Beutetiere wie Sumpfhirsche, Pekaris und Capybaras sowie unzählige Vogelarten wie der Hyazinthara oder der Jaribu, der größter Storch der Welt und Wappentier des Pantanal.

Mittags bereiten die Reiseleiter ein Picknick vor oder die Lodges sorgen für das Mittagessen. Abends kehrt man immer wieder ins Hotel, die Pousada oder das Hausboot zurück, wo man sich zu einer Siesta in der Hängematte zurückziehen kann.

In den Pousadas entlang der Transpantaneira werden oft auch Nachtausflüge nach Einbruch der Dämmerung angeboten, um nachtaktive Tiere zu sichten. Allerdings ist die tägliche Anreise nach Porto Jofre, dem Zentrum der Jaguar-Safaris, aus den weiter entfernten Pousadas nicht zu empfehlen. Am einfachsten ist der Aufenthalt auf einer Yacht/Hotelboot.

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Brasilien • Pantanal

Im Reich des Jaguars
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Steckbrief Jaguar

Jaguar im Pantanal
Gut getarnt – und dennoch gleich mit der Linse „abgeschossen“: Ein Jaguar an der Uferböschung

Der Jaguar ist die größte Raubkatze Amerikas. Nur noch Tiger und Löwe überragen ihn in der Größe. Nach einer intensiven Bejagung in den 60ern und einer kontinuierlichen Zerstörung seines Lebensraums durch Rodung und Landwirtschaft hat sich der Bestand, trotz Artenschutz seit den 70er Jahren, stark dezimiert. Der Handel mit Jaguarfellen steht mittlerweile unter Strafe. Die Großkatze ist derzeit noch nicht vom Ausstreben bedroht, aber ihr Bestand ist weiterhin rückläufig.

  • Vorkommen: Amazonasbecken, speziell im Pantanal und in Belize
  • Geschätzte Anzahl weltweit: zwischen 15.000 und 25.000 Exemplaren
  • Körperlänge: 110 bis 185 cm Körperlänge
  • Maximales Alter: 10 bis 22 Jahre
  • Aktiv: Nachtjäger
  • Beutetiere: Hirsche, Pekaris, Tapire, Pakas, Rinder, Fische und Schildkröten

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